Raufende Kinder - Aggressives Verhalten oder natürliches Bedürfnis?

Wenn man Kindern zu viel Freiraum lässt, machen sie oftmals genau das, was Erwachsene dann als “falsch” einstufen. Sie raufen, streiten, rebellieren. Doch ist es der richtige Weg, dieses Verhalten bedingungslos  zu unterbinden?


Egal ob auf dem Pausenhof, im Sportunterricht, in der Kita oder Zuhause - jede/r Erwachsene mit Erziehungsauftrag kennt die Herausforderungen im Umgang mit raufenden Kindern. Oftmals braucht es nicht mal einen wirklichen Konflikt, damit Kinder körperlich aneinander geraten. Ein kleines aus Spaß gemeintes Schubsen und endet mit streitenden und weinenden Kindern.

 

Beide versuchen sich zu erklären und schieben die Schuld auf das Gegenüber, um hoffentlich nicht zu geschimpft zu werden.

 

Für Lehr-/ Erziehungskräfte gehört dieses Szenario zur Tagesordnung und man versucht die "üblich verdächtigen" Kids immer wieder durch Strafen, Verbote oder ähnliche Maßnahmen in den Griff zu bekommen. 

Strafen und Verbote - funktioniert das?

Erfahrungsgemäß hat dies meist nur geringen Erfolg, denn Konflikte und Rangeleien sind sozial Phänomene, die überall existieren. Sie liegen praktisch in der menschlichen Natur und lassen sich nicht vermeiden. 

 

Wenn man von Menschen erwartet, dass sie Konflikte fair und friedlich lösen, darf ihnen im Kindesalter das Austragen gesunder Konflikte nicht verwehrt bleiben.

 

Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass diese kindlichen Eigenschaften zu oft unterdrückt werden und dass unser Kampfsport in diesem Bezug eine gesunde Richtung vorgeben kann.

Eine gesunde Richtung vorgeben

Kinder die lernen, spielerisch und friedlich miteinander zu raufen, tun das, was ihrer kindlichen Neugierde entspricht. Sie erforschen die Kräfte ihres Körpers und testen ihre Grenzen. Sie haben Spaß, dürfen austeilen und müssen einstecken.

 

All das passiert in unseren Kursen ein einem friedlichen Umfeld, das klare Regeln festlegt und in dem die Kinder statt zu blindem Gehorsam, zu Respekt und Selbstdisziplin motiviert werden.

Die Familie als Schlüsselfaktor

Vor allem Zuhause kann spielerisches Kämpfen ein tolles Mittel sein, um zum einen qualitative Familienzeit zu schaffen und zum anderen die Kinder körperlich und emotional zu stärken. Ein friedlicher „Kampf“ kostet Kraft und schweißt zusammen. Gemeinsam mit Mama, Papa oder Geschwistern an seine Grenzen zu gehen, löst ein unvergleichliches Verbundenheitsgefühl aus.

 

Kräfte kontrollieren lernen:

So gibt es keinen Erfahrungsbereich, in dem man sich emotional näher kommt, als beim Ringen und Raufen.

 

 

Durch friedliches Kämpfen ohne Schläge und Tritte, das wir in unserem Kampfsport, dem Brazilian Jiu-Jitsu auch „rollen“ nennen, lernt man den positiven Umgang mit Kraft und Aggression, sowie mit Sieg oder Niederlage.

 

Selbstbewusstsein und Rücksichtnahme entwickeln:

Jungen und Mädchen, denen erlaubt wird, spielerisch ihre Kräfte zu messen und ihren Drang zum Kämpfen auszuleben, entwickeln ein gesundes Selbstbewusstsein. Sie lernen zu was sie im Stande sind, stoßen aber auch mit Spaß an ihre Grenzen. Im Umgang mit ihren eigenen Gefühlen und mit denen ihres Gegenübers entwickeln sie Mitgefühl, Verbundenheit und Fairness – Eigenschaften die jeder gute Kämpfer haben sollte.

Unsere Mission: Starke Kinder - Starke Familien - Starke Zukunft

Die Anforderung in unsere Gesellschaft  wachsen mit jedem Tag. Umso wichtiger ist es unseren Kindern ein starkes Rüstzeug mitzugeben, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Für eine Starke Zukunft der Kinder und eine starke Zukunft für uns als Menschen.

 

Unser wichtigstes Ziel ist es, Kinder und insbesondere Familien zu stärken, als die wertvollste aller Institutionen. Sie sind essentiell für die Entwicklung starker und resilienter Kinder und bilden den Grundbaustein einer gesunden Gesellschaft.

Mit unseren Kursen wollen wir Familien, pädagogische Institutionen und Kampfsportschulen unterstützen: