Faires Raufen zur Entwicklungsförderung


Für Lehr- und Erziehungskräfte gehört der Umgang mit raufenden Kindern zur Tagesordnung.  Ein kleines aus Spaß gemeintes Schubsen, führt zur Rangelei und endet mit oftmals streitenden und weinenden Kindern. Die "üblich verdächtigen" Kinder werden ermahnt / bestraft und Raufen bleibt Tabu.  

 

Durch unsere Trainings erhalten Kinder/Jugendliche in Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen einen sicheren Raum zum friedlichen Rangeln und Raufen. Die Auslebung dieses natürlichen Spieltriebs ist essentiell für die Entwicklung. Richtig umgesetzt, stärkt faires Raufen das Selbstbewusstsein, die Impulskontrolle und viele andere Schlüsselkompetenzen.

 

Besonders freut es uns, dass unser Konzept 2019 vom Bezirk Schwaben mit dem Sozialpreis "Miteinander" in der Kategorie "Best Practice" ausgezeichnet wurde.

Unsere Kurse für Kitas und Schulen:

Rangeln - Raufen - Kräftemessen

Brazilian Jiu-Jitsu zur Entwicklungsförderung:

Das zentrale Ziel des Programms ist es, den Kindern/Jugendlichen wichtige Kompetenzen zu vermitteln, die notwendig sind, um friedlich und ohne Anleitungen miteinander "kämpfen" zu können. Dies stellt eine hohe emotionale Herausforderung dar und kann nur erfolgen, wenn klare Regeln vereinbart und eingehalten werden.

 

Für Grund- / weiterführende Schulen und Kitas 

Starke Kinder - Starke Zukunft

Kompetenztraining für einen gelingenden Schulstart: 

Wir stärken Kinder auf ihrem Weg ins Schulleben. Selbstsicherheit und souveränes Auftreten sind die wichtigsten Bausteine, nicht nur für einen gelingenden Schulstart, sondern auch für eine erfolgreiche Zukunft.

 

 

Für Kitas und Grundschulen


Mehr zum Konzept Mattenpädagogik:

Unser Konzept basiert auf einem modernen Kampfsport, der Brazilian Jiu-Jitsu heißt und statt Schlägen und Tritten auf das Einsetzen des eigenen Körpergewichts setzt, um den Gegenüber am Boden zu kontrollieren. "Ringen, Rangeln und Raufen" stellt die Urform der kindlichen Bewegung dar. Sofern diesem Spieltrieb ein sicherer und friedvoller Rahmen gegeben wird, bietet er eine der besten Voraussetzungen für eine optimale körperliche und geistige Entwicklung. In unserem Kurs wird nicht nur gerangelt, sondern den Kindern auch spielerisch die effektivste Form der Selbstverteidigung näher gebracht.

 

Unser Kampfsporttraining lehrt keine gefährliche Gewalt, sondern befähigt die Kinder, sich aus schlechten Positionen zu befreien und sich friedlich mit ihrem Trainingspartner zu messen. Neben der Befriedigung des instinktiven Drangs nach raumgreifender und ganzkörperlicher Bewegung, durch speziell entwickelte Rangel- und Raufspiele, besitzt das Programm auch klare pädagogische Zielsetzungen:

  • Eine aktive Integration des friedlichen Rangelns und Raufens in den Alltag und das Erziehungs- und Bildungswesen
  • Eröffnung neuer Chancen und Wege zur Förderung von Kindern / Jugendlichen
  • Entlastung der Erziehungs- und Lehrkräfte, Trainer und Eltern
  • Entstigmatisierung unruhiger und energischer Kinder. Diese finden ihren Platz gerne auf der Matte, auf der sie sich messen und ihren Energie - Überschuss ausleben dürfen
  • Gerade Kinder die in anderen Bereichen nur wenig Anerkennung bekommen, haben durch den Sport die Chance über sich hinauszuwachsen
  • Kinder, die in klassischen Sportarten nicht so leistungsstark auftreten, erhalten die Möglichkeit neue Stärken zu entdecken. 

Rangeln und Raufen im Erziehungs- und Bildungssystem:

Nicht umsonst ist "Rangeln und Raufen - aber fair" Bestandteil des neuen LehrplanPlus für alle bayrischen Gymnasien und Grund-, Mittel-, und Realschulen. Erfolgserlebnisse auf der Matte und die Fähigkeit sich im Notfall verteidigen zu können, ermöglichen eine langfristige und anhaltende Steigerung des Selbstbewusstseins

 

Rangeln und friedliches Raufen wird in der modernen Erziehung/Bildung bereits als bedeutungsvolles pädagogisches Medium erkannt. An der Umsetzung scheitert es jedoch meistens, da Erzieher, Lehrer und Eltern ohne eigene Kampfsport-erfahrungen oder spezieller Ausbildung, zu großen Respekt vor dieser Thematik haben. Im Gegensatz dazu fehlt reinen Kampfsportlern die Feinfühligkeit, dieses Thema kindgerecht zu vermitteln. 

Als Padägogen (BA Pädagogik / Sportdidaktik) und aktive Kampfsportler ist es nunmehr seit Jahren unsere Berufung und Mission, diese beiden Welten zu verbinden. Wir freuen uns Kinder, wie Erwachsene von unserem Kampfsport und der Mattenpädagogik zu begeistern.

Du hast Interesse an einem Kurs in deiner Einrichtung?

Bitte schildere kurz warum du glaubst, dass die Kinder in deiner Einrichtungen von unserem Kurs profitieren können. Wir setzen uns dann schnellstmöglich mit dir in Kontakt.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


 

WICHTIGE INFO FÜR SCHULEN IM LANDKREIS AUGSBURG:

Für Schulen im Landkreis Augsburg gibt es die Möglichkeit eine Finanzierung durch das Landratsamt Augsburg zu erhalten. Voraussetzung ist eine detaillierte Begründung, warum das Projekt benötigt wird. Ihre Anfrage hierzu richten Sie bitte an andreas.knapp@lra-a.bayern.de oder 0821/31022782